Wie Sie Ihre Dateien im Griff halten - Dateimanagement auf dem PC

Wie Sie Ihre Dateien im Griff halten - Dateimanagement auf dem PC

Wie Sie Ihre Dateien im Griff halten - Dateimanagement auf dem PC

Für die meisten von uns ist es ein geläufiges Problem. Sie suchen nach einer bestimmten Datei oder ein bestimmtes Foto aus dem letzten Urlaub und stellen Ihren ganzen PC auf den Kopf, bevor Sie es finden. Indem man eine Struktur in seine Dateien bringt, wird solch ein langes Suchen vermieden und zusätzlich ein effektives Arbeiten ermöglicht. Einige Tipps hierzu beschreiben wir Ihnen in diesem Beitrag.

 

Die Inventur

Sollten Sie sich entschieden haben, Ihre Dateien strukturieren zu wollen, müssen Sie sich zunächst ein Gesamtbild über die Dokumente auf Ihrem Computer machen. Hierbei ist es hilfreich die Dateien in Kategorien zu unterteilen. Neben den Üblichen, wie „Bilder“, „Videos“ oder „Musik“ kann man zum Beispiel noch zwischen „Familie“, „Arbeit“, „Verein“ oder auch „Programmcodes“ unterscheiden. Welche Kategorien für Sie von Relevanz sind, müssen Sie selbst entscheiden und ihre Dateien dann dementsprechend einteilen.

 

Der richtige Speicherort

Nachdem Sie Ihre Kategorien festgelegt haben, sollten Sie überlegen, welche Festplatte(n) Ihr PC besitzt. Haben Sie eine sogenannte SSD, ist zu beachten, dass diese die Arbeitsgeschwindigkeit von Programmen und Betriebssystemen sehr begünstigen. Es wäre also eine gewisse Verschwendung, Ihre Dateien auf solch einer Platte abzulegen. Dateien sollten in der Regel auf einer HDD (normale Festplatte) abgelegt werden, da diese einen großen und umfangreichen Speicherplatz für einfache Dateien anbietet.

 

Verzweigte Ordnerstrukturen

Nun können Sie anfangen Ihre zuvor bestimmten Oberkategorien in Ordner umwandeln. Viele Betriebssysteme bieten auch von sich aus Ordnergruppen wie „Bilder“, „Videos“, „Musik“, „Downloads“ und „Dokumente“ an. Selbstverständlich können Sie auch diese nutzen, wenn es Ihren Organisationsvorstellungen entspricht. In den Ordnern der Hauptkategorien können Sie nun weitere Unterordner anlegen. Diese können Sie wiederum in Kategorien gliedern, um ihre Dateien gezielt ablegen zu können. Der Ordner „Arbeit“ hat könnte beispielsweise die Unterordner „Projekte“, „Dienstpläne“ und „Formulare“ enthalten. Darin verteilen Sie dann Ihre Dateien. Dieses Schema kann beliebig oft weitergeführt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass es nicht zu einen Labyrinth aus Ordnern wird. Ein Ordner mit nur einer Datei hat wenig Sinn.

 

Richtige Dateinamen und Backups

Manchmal haben Dateien kryptische Namen, wenn Sie diese aus dem Internet herunterladen. Darum empfiehlt es sich eine Struktur in Ihre Namensgebung zu bringen. Ob Sie das Datum, den Namen des Verfassers oder eine laufende Nummer vorne anstellen, ist Ihnen überlassen. Das wichtige ist dabei, dass Sie Ihre Dateien am Ende wiederfinden.

Es ist zudem immer zu empfehlen, die gleichen Strukturen auf Ihre Backups zu applizieren. Nur so können Sie Ihre Dateien immer gezielt wiederfinden und nutzen.

 

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