Microsoft SQL Server 2017 im Überblick

Microsoft SQL Server 2017 im Überblick

Microsoft SQL Server 2017 im Überblick

Microsoft vertreibt das eigene relationale Datenbanksystem bereits seit mehreren Jahrzehnten und bietet mit der neusten Version, Microsoft SQL Server 2017, eine Lösung, in verschiedenen Paketen an. Das System ist in den Größen „Enterprise“, „Standard“, „Express“ und „Developer“ verfügbar, wobei dieser Bericht sich hauptsächlich mit dem „Standard“ Paket auseinandersetzen wird. 

Nutzungsbereiche des Microsoft SQL Server

Der Microsoft SQL Server dient primär zur Datenverwaltung in verschiedenen Computersystemen und besteht grundlegend aus einem tabellenbasierten relationalen Datenbankmodell. Für Unternehmen kommt dieses zum Tragen, wenn die Daten der Mitarbeiter und/oder die Daten verschiedener Projekte erfasst und zentral organisiert werden sollen. Zur Manipulation und Abfrage der Daten, wird die im Namen erwähnte Structured Query Language (kurz SQL) verwendet. Mit Visual Studio liefert Microsoft eine passende, hauseigene Entwicklungsumgebung.

 

Skalierungsgrößen der Pakete

Oftmals fällt die Entscheidung über das „richtige“ Paket aufgrund des Umfangs der Daten, die von der Version verwaltet werden können. Hierfür liefert Microsoft uns die folgenden Zahlen:

 

Enterprise

Standard

Express

Developer

Max. Anzahl der Kerne

Unbegrenzt

24 Kerne

4 Kerne

Unbegrenzt

Max. Puffergröße pro Instanz

Max. OS

128 GB

1410 MB

Max. OS

Max. Spaltenstore-Segmentcache pro Instanz

Max. OS

32 GB

352 MB

Max. OS

Max. speicheroptimierte pro Datenbank 

Max. OS

32 GB

352 MB

Max. OS

Maximale Datenbankgröße

524 PB

524 PB

10 GB

524 PB

Quelle: https://www.microsoft.com/de-de/sql-server/sql-server-2017-editions#CP_StickyNav_1

 

SQL Server Komponenten 

Mit der Installation des SQL Servers bietet Microsoft diverse Komponenten an, die hinzuinstalliert werden können, um die eigene Version passend auf sich selbst zu individualisieren. Dazu zählen unter anderem:
# SQL-Server-Datenbank-Engine– Liefert die Basics zur Verwaltung und Verarbeitung der Datenbanken.
# Reporting Services– Ermöglicht die Auswertung in Form von Tabellen, Matrizen, Grafiken oder Freiformen.
# Machine Learning-Dienste– Unterstützt Machine Learning-Lösungen mithilfe von Unternehmensdatenquellen.
# SQL Server Management Studio– Erlaubt die integrierte Konfiguration, Verwaltung und Entwicklung von den SQL-Komponenten
#SQL Server Onlinedokumentation– Die Kerndokumentation für den SQL Server.

 

Das Standard Paket

Die Standard Version des Microsoft SQL Server 2017 ist ideal für kleinere Unternehmen bzw. eigene Abteilungen, da sie eine grundlegende Datenverwaltungs- und Business Intelligence-Datenbank anbietet. Aufgrund der mitgelieferten Entwicklertools für die Cloudverwaltung, ermöglicht der Server eine simple Datenbankverwaltung mit einem Minimum an IT-Ressourcen. Die zwei Lizensierungsmöglichkeiten des Standardpakets sind das Core-Licensing und das CAL-Licensing. Das Core-Licensing, zu Deutsch Kernlizensierung, bedeutet, dass genau so viele Lizenzen erworben werden müssen, wie die Anzahl der aktiven, physischen Kerne. Das CAL-Licensing (CAL = Client Access License = Serverzugriffslizenzen) legt den Umfang der Lizenzerwerbung anhand der Clients fest.

 

Fazit

Mit dem Standard Paket des SQL Servers 2017 bietet Microsoft seinen Kunden einen soliden Allrounder in Sachen Datenbanksystemen an. Die Standard Edition, ideal für eigene Abteilungen, bietet einen Umfang an Features und ist zukunftsorientiert. Sollten Sie das Standard Paket auf das Enterprise Paket upgraden wollen, muss keine Codeänderung vorgenommen werden. Somit stellt dieses Paket den perfekten Grundstein für die Datenbankverwaltung in expandierenden Unternehmen dar.

 

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